Hier die Preisträger 2012

Tag des Ehrenamt 2012 im NFV Kreis Stade
Der NFV Kreis Stade sagte im Rahmen eines Empfanges in Stade „Danke“ für den unermüdlichen Einsatz in Vereinen und im Kreis.

DFB-Ehrenamtspreis 2012 für Horst Wiebusch – (fast) ein Leben lang blau-weißHorst Wiebusch hat wie seinerzeit üblich als Straßenfußballer begonnen und später als Jugendlicher für Vereine in Deinste und Horneburg gespielt. Leider beendete ein komplizierter Beinbruch seine aktive Karriere sehr früh, bevor er seine Ausbildung beim Bundesgrenzschutz begann. Im Jahr 1987 begleitete er seine Jungs Marcel und Michael zum Fußballspielen beim VfL Stade und wurde, wie damals und heute nicht ganz ungewöhnlich, umgehend als Betreuer für die Mannschaften seiner Söhne engagiert. Mit wenigen Unterbrechungen hat er bis heute im unmittelbaren Umfeld von Jugend- und Herrenmannschaften betreuend und helfend gewirkt. Zahlreiche große Jugendturniere wie das traditionelle E 40-Turnier oder legendäre Fahrten zum Dana-Cup (Dänemark) sind mit seinem Namen verbunden. Im Jahr 1989 hat Horst Wiebusch zusätzlich offizielle Funktionen im Jugendausschuss der Fußballabteilung beim VfL übernommen und von 1992 bis 2005 die Jugendfußballabteilung geleitet. Seit 2005 bis heute steht er mittlerweile der gesamten Fußballabteilung als Leiter vor und ist seit 2006 zusätzlich Mitglied des Beirates des Präsidiums des Vereins.Horst Wiebusch ist es gelungen, auf der einen Seite immer ein offenes Ohr für die alltäglichen Sorgen und Nöte der Fußballerinnen und Fußballer im Verein zu behalten und auf der anderen Seite auch die organisatorischen Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf in einem Großverein wie dem VfL zu schaffen. Mit seiner nie nachlassenden Ruhe und Gelassenheit ist er seit nunmehr über 25 Jahren zuverlässiger Ansprechpartner, Wegbegleiter, Ratgeber und Organisator für alle kleinen und großen Fußballbegeisterten im VfL Stade. Maßgeblichen Anteil daran hat seine wunderbare Familie, seien es seine beiden Jungs, deren Wege er lange begleitet hat, seine bei den Ligaspielen Karten verkaufende Tochter Laura oder seine Frau Elke, die Horst bei seinem zeitraubendem Hobby stets den Rücken freihält.

Verdienstnadel des NFV in Silber für Hans-Hinrich(Hein) Ohle
Nachdem „Hein" Ohle bereits seit Ende der 1950er/Anfang der 1960er Jahre als Fußballspieler im TuS Oldendorf e.V. von 1921 aktiv gewesen war, übernahm er im Jahre 1978 in der damaligen III. Herrenmannschaft erstmals die Betreuerfunktion im Verein. Anfang der 1980er Jahre erweiterte „Hein" seine Unterstützung im Betreuerbereich auf die damalige „Alte Herren" (Altersklasse Ü 32) phasenweise stand er beiden Teams parallel als Betreuer zur Verfügung, ehe er schließlich 1989 an der Gründung bzw. dem Aufbau einer „Alt-Senioren"-Mannschaft (Altersklasse Ü 40) initiativen und entscheidenden Anteil hatte.Hans-Hinrich Ohle führte in den Jahren 1989 bis 1997 die Ü 40-Mannschaft als Mannschaftsführer und kümmerte sich stets akribisch um das Wohlergehen seiner Mitspieler. Während dieser Zeit absolvierte er insgesamt 139 Pflichtspiele im „Akt-Senioren"-Bereich, ehe er sein Wirken ausschließlich auf die Aufgaben rund um das Spielfeld beschränkte.Dem unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz und Engagement des „Hein" Ohle seit mehr als 30 Jahren hat es der Verein zu verdanken, dass gerade der Fußballsport in der Altersklasse über 40 Jahre sozusagen boomt. Der FC Oste/Oldendorf e.V. nimmt seit mehr als 5 Jahren mit zwei Ü 40-Mannschaften am Punktspielbetrieb teil. Das wöchentliche Training am Mittwochabend findet grundsätzlich 52 mal im Jahr und auch im tiefsten Schnee statt, sofern nicht Heiligabend und/oder Sylvester auf einen Mittwoch fallen. An schlechten Tagen finden sich lediglich 8 Spieler zum Training ein, während in Spitzenzeiten das Spielfeld mit über 30 aktiven Kickern sozusagen „aus allen Nähten zu platzen droht". Hans-Hinrich Ohle verpasst dabei diese Trainingseinheiten nur äußerst selten und freut sich auch im Alter von 68 Jahren noch diebisch darüber, wenn er mal wieder den „jungen Mitspielern" ein Abstauber-Tor ins Netz schießen konnte. Dieser Freude, dieser Begeisterung konnten auch zwischenzeitliche familiäre Schicksalsschläge sowie persönliche, schwere Erkrankungen — gerade in der jüngeren Vergangenheit — keinen Abbruch tun. Wenn „Hein" seine Behandlungen bzw. Therapien beendet, steht er sofort wieder engagiert an der Linie des Fußballspielfeldes.Dabei musste er auf den ganz großen sportlichen Erfolg vergleichsweise lange Warten. Es dauerte bis zum Februar 2011 ehe seine Jungs für ihn den ersten offiziellen Titel errangen, indem sie Ü 40-Hallen-Kreismeister im Kreis Stade geworden waren. Mit diesem Titel verbunden war zugleich die Qualifikation zur Ü 40-Hallen-Niedersachsenmeisterschaft 2012 in Hannover; die Teilnahme bezeichnet „Hein" Ohle heute als „sportlichen Höhepunkt seiner Karriere".Wir, der Vereinsvorstand als auch die Ü 40-Fußballer des FC Oste/Oldendorf e.V., schätzen die ehrenamtlichen Verdienste und das unermüdliche Engagement des Hans-Hinrich Ohle sehr und halten ihn aus diesem Grunde mehr als würdig und vorschlagenswert, dass ihm die Verdienstnadel des NFV verliehen wird!!!An dieser Stelle sei erläuternd erwähnt, dass der FC Oste/Oldendorf e.V. im Jahre 2010 aus der Fusion der Fußballabteilung des TuS Oldendorf e.V. von 1921 mit dem FC Eintracht Oste e.V. hervorgegangen ist. Ehe Hans-Hinrich Ohle in diesem „neuen" Fußballverein Mitglied werden konnte, errang er sich in über 50-jähriger Mitgliedschaft im TuS Oldendorf e.V. von 1921 dort — neben seiner Betreuerverdienste im Fußballsport — für weiteren vielfältigen und freiwilligen Einsatz große Anerkennung. So war er beispielsweise aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten als Maurer am Bau des Jugendheimes und der Sprecherkabine im Rudolf-Pöpke-Stadion in Oldendorf sowie des Tennis-Vereinsheimes sehr maßgeblich beteiligt.

 

Urkunde und DFB Armbanduhr erhielten

Manuela Koch SV Ahlerstedt/Ottendorf
Als Manuela 1996 das erste mal im Kader der ersten Frauen stand ging ein kleiner Traum der damals 16 jährigen in Erfüllung. Zu diesem Zeitpunkt konnte keiner ahnen wie wichtig dieses Mädchen noch einmal für die SV Ahlerstedt/Ottendorf sein würde, und das nicht nur für den Frauenfußball.Seit 1989 stand der Sport und der Verein für Manuela immer ganz oben in Ihrer Liste. Schon als kleines Mädchen war ihr das Spiel ihrer Mannschaft wichtiger als die hölzerne Hochzeit ihrer Eltern. Selbst ein Trauerfall in der Familie hielt sie nicht davon ab am nächsten Tag wieder auf dem Platz zustehen. Manu stand immer zu Ihrem Verein auch gerade dann wenn es nicht so rund lief hat sie immer wieder mit tollen Ideen und unbändigem Einsatz dafür gesorgt das es wieder Bergauf geht. Sie steht für das familiäre im Verein der SV A/O immer wieder hat sie dazu beigetragen Männer und Frauen, Jugendliche und Erwachsene zu vereinen und zu binden. In der Frauenabteilung gibt es nichts was sie noch nicht gemacht hat. Mädchenmannschaften betreut, Co-Trainer bei den Frauen, Mitgründerin der Ü30 und bei allen Organisatorischen Aufgaben immer dabei vom Tag des Mädchenfußballs, der Hallenturniere, sämtlichen Feierlichkeiten und natürlich den sonntäglichen Punktspielen vom Spielbericht online bis zum Kuchenverkauf.  Manu ist immer dabei.Wenn mal jemand als Kassierer bei den Herren ausfällt oder das Stadionheft vom Drucker geholt werden muss – Manu macht das schon. Bei der Jahreshauptversammlung wird noch ein Kassenprüfer gesucht – gut das wir die Manu haben.Für all diese Tätigkeiten ist Manuela sich nicht zu Schade denn sie liebt ihren Verein und sagt sich immer wieder einer muss es ja machen.Die SV Ahlerstedt/Ottendorf wünscht sich das Manu noch lange dabei bleibt und das es in Zukunft vielleicht noch der eine oder andere mit ähnlichem Tatendrang dazu kommt, aber das wird wohl schwer denn so eine wie Manu – davon gibt es nicht viele.

Wolfgang Gießel Post SV Stade
Der Werdegang Wolfgang begannen 1974 Von 1974 bis 1976 beim TSV Hollern-Twielenfleth1976 bis 1981 beim VfL Stade als Spieler und Jugendbetreuer und Trainer1981 bis 1985 beim TuSV Bützfleth als Spieler und Jugendtrainer1985 bis 1992 beim TSV Hollern-Twielenfleth.Ab 1993 beim Post SV Stade als Altherrenspieler dann Ü40 Spieler.Ab 1997 zusätzlich Obmann des Post SV Stade.1999 wurde unter seiner Regie eine neue erste Herrenmannschaft gegründet der er 12 Jahre als Trainer zusätzlich tätig ist.Wolfgang Gießel hat in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des SV Agathenburg/Dollern eine Ü 40 Spielgemeinschaft gegründet die 8 Jahre bestand hatte. Seit 2011 ist Wolfgang Gießel nur noch Obmann des Post SV Stade und Ü40 Spieler bei der SV Agathenburg/Dollern.In den Zeiten beim VfL Stade und TuSV Bützfleth hat Wolfgang Gießel mehrere Jahre verschiedene Jugendmannschaften trainiert. Viele dieser Spieler waren später mit verantwortlich für die Gründung der Herrenmannschaft des Post SV Stade.

Thomas Trabandt TuS Güldenstern Stade
THOMAS TRABANDT war nach seiner aktiven Laufbahn als Ligaspieler  Manager der Ligamannschaft,  Seit einigen Jahren leitet er unseren Verein, stellte eine Hallen-Freizeitmannschaft auf die Beine und widmet sich vor allen Dingen, auch als Vereinspräsident, unserer Jugendarbeit.Sein größter Verdienst dürfte zur Zeit allerdings sein, dass er in zähen Verhandlungen mit der Stadt Stade, vertreten durch den früheren Bürgermeister Rieckhoff, derzeitiger Staatssekretär im Hamburger Senat, nicht nur unserem Verein, sondern auch dem NFV-Kreis Stade und der Stadt Stade, die Sportanlage CAMPER HÖHE auf vorerst 92 Jahre erhalten hat.

Horst Wiemer SG Lühe
Seit Gründung des Vereins SG Lühe 1992 ist Horst ehrenamtlich tätig. Zunächst auch als Vorstandsmitglied ( Kassenwart ), diese Tätigkeit hat er jedoch in den 90er Jahren wieder fallen gelassen,Seit der Vereinsgründung und bis heute ist Horst Ansprechpartner, Betreuer, Trainer für die Alt-Herren bzw. später für die Alt-Senioren. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er mehrfach die Hallenkreismeisterschaften für die Ü32/Ü40 in Steinkirchen organisiert. Seit 2008 ist Horst offiziell Herren-Obmann und damit wieder Vorstandsmitglied. Im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit ist er u.a. für das Vereinsheim zuständig (Einkauf, Kontrolle der Einnahmen, Kontrolle Waren bestand, etc.). Horst ist für die SG Lühe eine, wenn nicht die wichtigste Stütze und daher für uns unverzichtbar.

Johann Stobbe VSV Hedendorf/Neukoster
Johann ist seit 40 Jahren im Verein und davon 39 Jahre als Jugendtrainer unterwegs, wo er die letzten Jahre immer 1 bis 5 Mannschaften betreut hatte. Auch die unteren Herrenmannschaften bekamen, wenn es an Trainern mangelte, seine fachliche Kompetenz zu spüren.Als langjähriger Schiedsrichter wurde auch die Betreuung der Jungschiedsrichter im VSV Hedendorf Neukloster übernommen.Johann ist aus dem Verein nicht wegzudenken.

Berichte und Foto: Diekmann     


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Seite zuletzt aktualisiert am: 13.11.2017

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